Der Bunker in Niederzissen öffnet wieder | Aktuelle Nachrichten und Informationen

Am kommenden Samstag, 26. September 2026, finden die ersten Führungen von 10.00 bis 14.00 Uhr statt.

Der Bunker in Niederzissen öffnet wieder

1943 nahmen auch in der Region Brohltal die Bombenattacken zu. Niederzissener Bürger bauten deshalb in Eigenregie und nur mit Pickeln, Schaufeln und „Schurreskarren“ ausgestattet einen recht großen Schutzbunker in den Traß-Berg am Ende der Klosterstraße. Der Hauptgang ist 53 m lang, die mittlere Stollenhöhe beträgt1,8 m und das frei geschaufelte Volumen umfasst ca. 300 m³. Bei Luftangriffen bot er 300 – 400 Menschen Schutz, vor allem in kleinen Kammern, die die beteiligten Familien selbst graben mussten.

Der Bunker ist bis heute in einem sehr guten und vor allem sicheren Zustand, so auch das Landesamt für Geologie und Bergbau (2026). Er ist in seiner Größe und Anlage in der Region einzigartig.

Weil der Bunker aber gerade auch für die Niederzissener Dorfgeschichte von besonderer Bedeutung ist, widmet sich nun der Kultur- und Heimatverein diesem sehr spannenden und geheimnisumwitterten Relikt.

Am kommenden Samstag, 26. September 2026, finden die ersten Führungen von 10.00 bis 14.00 Uhr statt.

Interessierte können sich für Besichtigungen anmelden:

Grundsätzlich am letzten Samstag eines Monats in der Zeit von 10 bis 14 Uhr, zusätzliche Gruppen-Führungen sind auf Anfrage möglich.

Winterpause ist von November bis einschließlich März.

info@KHV-Niederzissen.de oder Tel. 02636/970095.